Philadelphia – schwarzer Bürgerkrieg in der USA

Plünderungen durch #BLM Terroristen in #Philadelphia

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WAS DU WISSEN SOLLTEST
Die Polizei von Philadelphia erschoss am Montagnachmittag einen 27-jährigen Schwarzen, der mit einem Messer bewaffnet war, auf dem 6100 Block der Locust Street. Familienmitglieder identifizierten ihn als Walter Wallace Jr. ZEITLEISTE

Ein Polizist wurde gegen 00:50 Uhr in der 52. und Walnut Street von einem rasenden schwarzen Lastwagen überfahren, und der Vorfall wurde in einem Social-Media-Livestream übertragen.

Shane B. Murphy
Fire Photographer in Niagara, ON, Canada; covering breaking news for local media outlets and documenting the bravery of our first responders. McGill & SMU alum.
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Lincoln, Ontario
flickr.com/copcarman12

Geboren 1993

Harlem Mekka des schwarzen Amerika

Harlem: Auch nach Obamas Wahl kein Ende des Rassismus in den USA

Ein anderer Vorfall, der mir bewusst machte, dass meine Realität nicht mit der meiner afroamerikanischen Nachbarn übereinstimmt, kam nicht lange nach der Wahl von 2008. Ich hatte die Wahlnacht im Zentrum von Harlem, an der Kreuzung der 125th Street und Adam Clayton Powell Boulevard zugebracht und mich dem ekstatischen Freudentaumel der 100 000 Menschen überlassen, die hierher ins Zentrum Harlems gekommen waren, um die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten zu feiern.

Wenige Wochen später war ich zu einem Salon schwarzer Intellektueller in Harlem eingeladen und war noch immer beseelt von der Fantasie, dass in Amerika nun ein neues, post-rassisches Zeitalter angebrochen sei. Die Stimmung an jenem Abend war jedoch alles andere als euphorisch. Die Gespräche wurden beherrscht von der Angst davor, was als Nächstes kommt, vor dem rassistischen Backlash, der ganz sicher die Dinge schlimmer machen werde, als sie sind. Die Mehrheit der Gäste war davon überzeugt, dass Obama die ersten zwei Jahre seiner Präsidentschaft nicht überleben werde.

Obama überlebte zum Glück, ihm blieb das Schicksal von Martin Luther King, Malcolm X und den beiden Kennedy-Brüdern erspart. New York: Die Weißen holen sich Harlem zurück

Bewaffnete radikale Schwarze demonstrieren in Georgia Die „Not Fucking Around Coalition“ In Georgia demonstrierten am Nationalfeiertag schwer bewaffnete Schwarze in einem Nationalpark

Die Verdammten der Stadt

Zustand und Schicksal des schwarzen Ghettos am Ende des Jahrhunderts von Loïc Wacquant

Zwanzig Jahre nach den Aufständen, die Mitte der 1960er Jahre in den schwarzen Stadtteilen Amerikas – von Watts bis Detroit – Feuer der Wut haben auflodern lassen, ist das Ghetto an die vorderste Front der nationalen Debatte zurückgekehrt. Doch dieses Mal ist der spektakuläre, gegen die weiße Herrschaft gerichtete Aufruhr, der die afroamerikanischen Bezirke der nordamerikanischen Großstädte zerrissen hatte, einer „unterschwelligen Randale“ (Curtis 1985) aus endemischer Kriminalität, kollektiver Armut, und innerem sozialen Verfall gewichen. Bilder von weißen Polizisten in den Spätnachrichten, die die staatliche Gewalt auf friedliche schwarze Demonstrierende niederschmettern, welche die Anerkennung ihrer elementaren Rechte einfordern, sind von grausigen Berichten über Drive-by-Shootings, „Wohlfahrtsabhängigkeit“ und die „Teenager-Schwangerschaften-Krise“ in den schwarzen amerikanischen Innenstädten abgelöst worden.

Von Rassenunruhen zu stillen Unruhen

Das Bild von plündernden Schwarzen und Black-Power-Aktivisten, die vehement die Kontrolle über das Schicksal ihrer Stadtviertel einfordern (Boskin 1970), und dabei von einer Woge von Stolz auf ihre Rassenzugehörigkeit und von Selbstbehauptung getragen werden, ist dem furchterregenden Bild einer ruchlosen „Unterschicht“ gewichen, ein Terminus, der einen neuen Teil der armen schwarzen Bevölkerung bezeichnen soll, welcher angeblich durch seine Verhaltensmängel und durch kulturelle Devianz kennzeichnet ist (Auletta 1982; Sawhill 1989) .

Diese Zeilen sind vor Ausbruch der Aufstände im Stadtteil South Central von Los Angeles im April 1992 geschrieben worden. Doch die Tatsache, dass jene Aufstände bereits wenige Wochen später wieder aus der öffentlichen Debatte verschwunden waren, gibt kaum Anlass dazu, diese Einleitung zu verändern. Tatsächlich wurde diese Explosion kollektiver Gewalt vollständig und bis zur Unkenntlichkeit in die bereits vorhandenen Bilder und Diskurse über das Ghetto integriert, wobei die multiethnische Zusammensetzung und Klassendimension der Aufstände völlig unter den Tisch fielen. Auch hatte sie praktisch keinerlei Einfluss auf die politische und wissenschaftliche Debatte über die Verbindung zwischen Rasse, Klasse und Staat in der amerikanischen Stadt – als wäre das Ganze nur eine reality show gewesen, nur etwas sensationeller und furchterregender als gewöhnlich. Part of the Interkulturelle Studien book series

28. Oktober 2020 Tagessau

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