Heißzeit Greta, die Windmühlen Prophezeiung

Nicht immer waren Kohlenstoffdioxid und/oder Methan die Hauptfaktoren eines Klimawandels. Sie fungierten in der Erdgeschichte manchmal als „Rückkopplungsglieder“, die begonnene Entwicklungen je nach geophysikalischer Konstellation verstärkten, beschleunigten oder abschwächten. In diesem Zusammenhang sind neben den Erdbahnparametern auch Feedbacks wie die Eis-Albedo-Rückkopplung, die Vegetationsbedeckung, Verwitterungsprozesse und die Variabilität des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre zu berücksichtigen.

Betrachtet nahm die CO2-Konzentration im Laufe von 540 Millionen Jahren, so ist dabei zu erkennen, sie schwankte stark. So lagen vor rund 300 Millionen Jahren während des Permokarbonen Eiszeitalters, am Übergang vom Karbon zum Perm, die CO2-Werte bei durchschnittlich 300 ppm und sanken im frühen Perm möglicherweise auf etwa 100 ppm. 50 Millionen Jahre später, während der Supertreibhaus-Phase an der Perm-Trias-Grenze, erreichte hingegen das CO2-Äquivalent aufgrund großflächiger Flutbasalt-Ausflüsse und weiterer Rückkopplungsprozesse in geologisch sehr kurzer Zeit ein Level von etwa 3.000 ppm.

Basierend auf den Erkenntnissen und Daten der Paläoklimatologie wird in der Wissenschaft übereinstimmend angenommen, dass der gegenwärtig zu beobachtende Klimawandel im vorhergesagten weiteren Verlauf rascher vonstatten gehen wird als alle bekannten Erwärmungsphasen während der letzten 66 Millionen Jahre.
Impacts of global warming on Permo-Triassic terrestrial ecosystems
Author Michael J.Bentona und Andrew J.Newellb

Die weltweite Kohlendioxid-Konzentration lag im Jahr 2017 bei über 405 ppm CO2. Hinzu kommen Konzentrationen weiterer Treibhausgase, die ebenfalls zum Klimawandel beitragen. Bis 2017 stieg die weltweite Methan-Konzentration bis etwas über 1.859 ppb
Die Lachgas-Konzentration lag im Jahr 2017 bei über 329,9 ppb

Obergrenze für die Treibhausgas-Konzentration
Um die angestrebte Zwei-Grad-Obergrenze der atmosphärischen Temperaturerhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 66 % zu unterschreiten, müsste die gesamte Treibhausgas-Konzentration (Kohlendioxid, Methan, Lachgas und F-Gase) in der Atmosphäre bis zum Jahrhundertende bei rund 450 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten stabilisiert werden.
https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/atmosphaerische-treibhausgas-konzentrationen#textpart-1

Der Großteil der Kohlevorkommen der Erde, die heute als fossiler Brennstoff verwendet werden, wurde in den späten Karbon- und frühen Perm-Zeiten aus Pflanzenresten gebildet. Die hohe Vergrabungsrate von organischem Kohlenstoff korreliert mit einem erheblichen Rückgang des Kohlendioxids (CO2) aus der Luft zu diesem Zeitpunkt. Eine kürzlich durchgeführte Aufzeichnung eines Auflösungsprotokolls zeigt große orbital bedingte Schwankungen der atmosphärischen CO2-Konzentration zwischen 150 und 700 ppm für die neuesten kohlenstoffhaltigen und sehr niedrigen Werte von 100 und 80 ppm für die frühesten Permian. Hier untersuche ich die Empfindlichkeit des Klimas um die Karbon / Perm-Grenze gegenüber Änderungen der Erdorbitparameter und des atmosphärischen CO2 mit einem gekoppelten Klimamodell. Die kältesten Orbitalkonfigurationen zeichnen sich durch eine große axiale Neigung und kleine Exzentrizitäten der elliptischen Umlaufbahn der Erde aus, während die wärmste Konfiguration bei minimaler Neigung, maximaler Exzentrizität und einem Perihel-Durchgang während der nördlichen Halbkugelfeder auftritt.

Globale Vereisung tritt bei CO2-Konzentrationen <40 ppm auf, was angesichts der niedrigen Konzentrationen und großen Schwankungen des atmosphärischen CO2 ein ziemlich schmales Entkommen aus einem vollständig vergletscherten Zustand der Schneeball-Erde nahelegt. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Orbitalzyklen für den Klima- und Kohlenstoffzyklus während des späten Paläozoikums Eiszeit und die klimatische Bedeutung des fossilen Kohlenstoffs, der in den Kohlevorkommen der Erde gespeichert ist

*Formation of most of our coal brought Earth close to global glaciation.
Georg FeulnerPublished in Proceedings of the National Academy of Sciences*
https://www.semanticscholar.org/paper/Formation-of-most-of-our-coal-brought-Earth-close-Feulner/ab75f16f9a39383d3a2e9a2cf44f00fa646dfa7b

Gretas Kulturrevolutionäre

Autor Vera Lengsfeld veröffentlicht am 2 März 2019

Die Medienikone der Klimaideologen, Vielfahrerin Greta, kam aus Paris und Antwerpen gestern nach Hamburg. In der Hansestadt sprach sie vor 3000 Schulschwänzern. Wie viele es wohl gewesen wären, wenn die Demo ganz uncool nach der Schule stattgefunden hätte, gehört zu den Fragen, die vermutlich als „Hass“ eingestuft werden. Von den heute Morgen im Deutschlandfunk zitierten Zeitungen zum Thema #Fridaysforfuture gab nur eine zu bedenken, dass es keine Kundgebungen von besorgten Aktivisten außerhalb der Schulzeit gäbe. Die kam aus der Provinz, wo die Abgehängten wohnen.

Die Qualitätsmedien der „urbanen Eliten“ sind dagegen des Lobes voll. Um Regeln und Gesetze muss man sich im besten Deutschland, das wir je hatten nicht kümmern, wenn man für die gute Sache streitet.

„2,9 Grad Unterschied: das heißt nichts anderes, als daß wir über die Differenz zwischen der letzten Eiszeit und heute sprechen.“ Heinz Riesenhuber

03.03.2019 Tagessau

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